Allgemeine Geschäftsbedingungen
Entwurfsstand: 14. September 2026
Diese Fassung ist noch nicht anwaltlich geprüft und damit keine Vertragsgrundlage. Sie steht hier, damit Interessenten sehen, was vereinbart werden soll. Verbindlich wird der Vertrag erst mit der geprüften Fassung und beidseitiger Unterschrift.
§ 1 Geltungsbereich
Diese Bedingungen gelten für Verträge zwischen Jonas Hoffer (nachfolgend „Anbieter“) und Unternehmern im Sinne des § 14 BGB über die Einrichtung und Begleitung der Software Sistenta. Ein Angebot an Verbraucher besteht nicht.
§ 2 Leistungsgegenstand
Geschuldet sind:
- die Einrichtung der Software auf einem vom Kunden bereitgestellten Server, einschließlich Anbindung seines YouTube-Kanals;
- die Begleitung über drei Wochen ab Einrichtung — Fragen, Anlernen des hinterlegten Wissens, Nachjustieren;
- die Überlassung der Software zur dauerhaften eigenen Nutzung.
Nach Ablauf der Begleitung endet die Leistungspflicht. Weitere Betreuung wird gesondert vereinbart und vergütet.
§ 3 Was der Kunde stellt
Der Kunde stellt auf eigene Kosten und im eigenen Namen: einen Server, ein eigenes Google-Cloud-Projekt mit YouTube-Zugang, einen eigenen Zugang zum Sprachmodell-Anbieter sowie einen Kanal, für den er verfügungsberechtigt ist.
Die laufenden Kosten dieser Zugänge trägt der Kunde unmittelbar gegenüber den jeweiligen Anbietern. Der Anbieter rechnet sie nicht ab und schuldet keine Obergrenze.
§ 4 Vergütung
Die Vergütung ist ein einmaliger Festpreis; es besteht kein Abonnement. Die Höhe wird nach einer vorherigen Analyse des Kanals individuell vereinbart und im Angebot genannt. Sie ist mit Abnahme der Einrichtung fällig, zahlbar innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug.
§ 5 Abnahme
Die Einrichtung gilt als abgenommen, wenn der Kanal angebunden ist, ein erster Stapel von Antwortentwürfen erzeugt wurde und der Kunde mindestens eine Antwort freigegeben und gesendet hat. Rügt der Kunde innerhalb von 14 Tagen keinen Mangel, gilt die Abnahme als erteilt.
§ 6 Freigabe — die zentrale Zusage
Die Software veröffentlicht keine Antwort ohne ausdrückliche Freigabe des Kunden. Diese Sperre ist in der Datenbank durchgesetzt und nicht abschaltbar. Der Kunde bleibt für jede veröffentlichte Antwort verantwortlich.
§ 7 Rechte an der Software
Der Kunde erhält ein zeitlich unbefristetes, nicht übertragbares, nicht ausschließliches Recht, die Software für eigene Kanäle zu nutzen. Die Software läuft auf seinem Server; er kann sie weiterbetreiben, auch wenn die Geschäftsbeziehung endet.
Nicht gestattet sind Weiterverkauf, Unterlizenzierung und der Betrieb als Dienstleistung für Dritte. Die Urheberrechte verbleiben beim Anbieter.
§ 8 Daten
Die Daten gehören dem Kunden. Sie liegen auf seinem Server; der Anbieter hält keine Kopie vor, soweit sie nicht zur Leistungserbringung vorübergehend erforderlich ist. Soweit der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag verarbeitet, wird ein Vertrag nach Art. 28 DSGVO geschlossen.
§ 9 Verfügbarkeit
Eine Verfügbarkeit wird nicht zugesichert. Die Software läuft auf der Infrastruktur des Kunden und hängt von Diensten Dritter ab — YouTube, dem Sprachmodell-Anbieter, dem Serverbetreiber. Deren Ausfälle, Kontingentgrenzen und Schnittstellenänderungen liegen außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters.
§ 10 Mängel
Bei Mängeln der Einrichtung leistet der Anbieter innerhalb der Begleitzeit Nacherfüllung. Schlägt sie zweimal fehl, kann der Kunde mindern oder zurücktreten.
§ 11 Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet er nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und der Höhe nach begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden, höchstens auf die vereinbarte Vergütung.
Nicht gehaftet wird für den Inhalt freigegebener Antworten, für Reaktionen der Öffentlichkeit darauf und für Maßnahmen von Plattformbetreibern gegen den Kanal des Kunden.
§ 12 Schlussbestimmungen
Es gilt deutsches Recht. Gerichtsstand ist, soweit zulässig, Berlin. Änderungen bedürfen der Textform. Ist eine Bestimmung unwirksam, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam.